Erzähltheater in Frankfurter Mundart mit Klaus Thanheiser
Oppa Balsers Lebensgeschichte

Klaus Thanheiser erzählt eine spannende, lustige und besinnliche Geschichte vom Kaiserreich, der Weimarer Republik, über die Nazizeit bis hin zur Bundesrepublik Deutschland. Sie ist in drei Linien gestaltet: Die Entwicklung einer einfachen Familie, deren wirtschaftliche Situation, umrahmt von den politischen Begebenheiten. Der Zeitrahmen erstreckt sich von der Geburt 1891 bis zum Tod von Oppa Balser 1975.
Der Autor widmet die Grundlage seines Erzähltheaters in Frankfurter Mundart „Oppa Balser“, dem Großvater seiner Ehefrau. Er wurde in Schwalbach am Taunus geboren, wo er seine Kindheit und Jugend verbrachte. Nach dem 1. Weltkrieg, in dem er verwundet wurde, heiratete er Anna. Mit ihr und ihren Kindern zogen sie in eine der neu erbauten Wohnungen nach Frankfurt/Praunheim, in die Hindenburgstraße, später Ludwig-Landmann-Straße. Einige Begebenheiten entstammen aus dem Leben von Oppa Balser, aber die meisten Geschichten und Personen sind frei erfunden und Ähnlichkeiten rein zufälliger Art.
Die Geschichte birgt viele Erinnerungen an die gelebte Zeit und gibt aber auch Anlass zum Nachdenken. Selbst für nachgeborene Generationen ist sie interessant und wird zu einem lebendigen Geschichtsunterricht. Sie zeigt auf, dass der Weg zu unserer erreichten Freiheit und unserem Wohlstand ein schwerer, entbehrungsreicher Weg war. Diese Erfahrungen sind wertvoll und sollten bewahrt werden.
Klaus Thanheiser, Jahrgang 1947, ist in der Altstadt von Bad Soden am Taunus aufgewachsen. Er ist verheiratet, hat 3 Kinder und 4 Enkel und lebt in Liederbach am Taunus.
Alle Einkünfte aus diesem Buch sowie dem Erzähltheater werden einem sozialen Zweck zugeführt.
Klaus Thanheiser, Januar 2026
Lust auf Kultur?
Das Podium ist das lebendige Kulturprogramm rund um die Frauenfriedenskirche in Frankfurt-Bockenheim.
Seit vielen Jahren bereichert es die Gemeinde und die umliegende Nachbarschaft mit einem vielfältigen Angebot an Veranstaltungen. Von Konzerten und Lesungen bis hin zu Vorträgen, Ausstellungen und Kabarett – Das Podium schafft Raum für Begegnung, Inspiration und Austausch.
Ein Ort mit Geschichte, Vision und Offenheit
Seit seiner Gründung verfolgt Das Podium das Ziel, Kultur für alle zugänglich zu machen und gleichzeitig einen Beitrag zum kulturellen Leben in Frankfurt zu leisten. Im Laufe der Jahre haben zahlreiche Künstler*innen, Autor*innen und Referent*innen hier ihre Werke präsentiert und ihre Geschichten erzählt.
Besonders in den letzten Jahren hat sich Das Podium als Bühne für vielseitige und inspirierende Veranstaltungen etabliert. Highlights der letzten Programme waren unter anderem:
- Klassik- und Jazzkonzerte, die die besondere Akustik der Frauenfriedenskirche eindrucksvoll genutzt haben.
- Kabarettabende mit bekannten Namen der deutschen Kleinkunstszene.
- Lesungen und Vorträge, die gesellschaftlich relevante Themen wie Frieden, Gerechtigkeit und Spiritualität in den Fokus rücken.
- Kunst- und Fotoausstellungen.
Sonstiges
Gelegentliche Ausstellung „Kreuzweg hinter Stacheldraht“ mit Bildern von Lothar Zenetti in der Taufkapelle der Frauenfriedenskirche (bitte erkundigen Sie sich zum nächsten Ausstellungszeitraum)
Der Priester, Dichter und Künstler Lothar Zenetti, von dem u.a. auch viele Texte der Gotteslob-Lieder stammen, ist eng mit der Frauenfriedenskirche verbunden. Hier wuchs er auf, empfing die Taufe, Erstkommunion und Firmung und kehrte als Rentner wieder in die Gemeinde zurück.
Er malte als junger kriegsgefangener Seminarist schlichte, aber ausdrucksstarke Kreuzwegbilder auf zwei Wände der Lagerkapelle im „Stacheldrahtseminar“.
Das Stacheldrahtseminar bei Chartres ist einer der seltenen Orte, der die deutsch-französische Versöhnung verkörpert. Im dortigen Kriegsgefangenenlager gründete Franz Stock nach dem 2. Weltkrieg ein Priesterseminar, in dem zwischen 1945 und 1947 rund 1.000 deutschsprachige Seminaristen auf ihre zukünftige Aufgabe in einem neuen Europa vorbereitet wurden. In dem ehemaligen Seminargebäude ist heute die „Europäische Begegnungsstätte Franz Stock Chartres“ beheimatet.
Die Reproduktionen dieser besonderen Kreuzwegbilder von Lothar Zenetti hängen ab sofort als Daueraustellung, wenn keine Sonderausstellungen stattfinden, in der Taufkapelle der Frauenfriedenskirche.
Die Pfarrei Sankt Marien dankt der Abbé Stock Gesellschaft für die Erlaubnis, die Reproduktionen ausstellen und zeigen zu dürfen.
