Der Innenraum der Frauenfriedenskirche mit eingehaustem Altar und Ambo und neuer Deckenbeleuchtung

 

In Kürze informieren wir Sie auch an dieser Stelle über die geplanten Aktivitäten rund um die Wiedereröffnung der Frauenfriedenskirche am 22. November.  

 

 

Was ist zur Zeit los?

Das Portal ist komplett eingerüstet, bis zum Dachkreuz, das nun wieder strahlt. In den Ebenen darunter arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma Böddeker-Schlichting an der Reinigung und Aufarbeitung der Regina Pacis, der Nischenmosaike und der Fassadenplatten. Das Fassadengerüst soll bis Ende Oktober abgebaut sein.

Zur Hedwig-Dransfeld-Straße und an der Taufkapelle liegt die Sanierung der Fassade in den Händen der Mitarbeiter der Fa. Sauer. 

In der Kirche selbst arbeitet die Familie Hess am Terrazzo für die Altarinsel (s.Foto), am Terrazzo für den Mittelgang und an der Verlegung der aufgearbeiteten bauzeitlichen Werksteinplatten. Außerdem ist nun auch der Chorboden in Bearbeitung. Ab Anfang Oktober folgt der Teppichboden. 

Die meisten modernen Leuchten sind montiert, während die bauzeitlichen Soffitten noch bei der Restauratorin bzw. beim Elektriker liegen, wo sie mit modernen Leuchtmitteln ausgestattet werden. 

Am 17. August wurden der neue Altar und der Ambo nach den Entwürfen des Künstlers Tobias Kammerer geliefert und aufgestellt. Die Mitarbeiter der Gießerei Kollinger hatten alle Mühe, den 2.20 x 1.60 großen Altar in die Kirche zu bringen und auf der Altarinsel zu montieren. Nach gut sieben Stunden war es geschafft --- aber wir lassen die Schutzkisten noch drauf ...

Wir danken allen Unternehmen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und unseren Architekten und Fachplanern, die weiterhin mit soviel Engagement bei der Arbeit sind, um trotz aller Einschränkungen die Wiedereröffnung im November zu ermöglichen. .

Bleiben Sie gesund und behütet !!

 

 

Die Krypta der Frauenfriedenskirche ist wieder geöffnet

Seit fast drei Jahren ist die Frauenfriedenskirche nun schon wegen Renovierung geschlossen. Was als statische Ertüchtigung begann, wuchs sich zu einer Generalsanierung aus, mit all den unschönen Überraschungen, die bei einem solchen Vorhaben auftreten können. Am meisten Zeit haben vier Platanen gekostet, deren Wurzeln den gesamten Kirchenraum durchzogen. Bis die Bäume gefällt werden durften, ging ein ganzes Jahr ins Land. Jetzt aber wird auf Hochtouren gearbeitet und als erster sakraler Raum wurde die Krypta der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht.

Für die Farbgestaltung der Krypta war die Befundlage so gut, dass sowohl der Landeskonservator, als auch der Diözesankonservator einer Restaurierung der originalen Farbfassung von 1929 zugestimmt haben. Der Effekt ist erstaunlich! Der expressionistische Farbkanon wirkt bis in die kleinsten Details, die gereinigte und neu beleuchtete Pieta von Ruth Schaumann entwickelt ein ganz neue Präsenz und der neu gestaltete Tabernakel verstellt nicht mehr den Blick auf die Skulptur. Ein stimmiger Raum ist entstanden, der zur Andacht oder zur ganz persönlichen Stille vor Gott einlädt.

Die Krypta ist Dienstag bis Freitag zwischen 8 und 17 Uhr geöffnet.

 
Wir rechnen mit der Wiedereröffnung der Kirche am Sonntag, den 22. November 2020.
Bischof Bätzing wird den neuen Altar weihen und damit die Kirche der Gemeinde "zurückgeben". 
 
 
 
 

Besonderer Leckerbissen ab dem Sonntag, 13. September: Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz stellt zum Tag des Offenen Denkmals, der coronabedingt virtuell stattfindet, einen Film über Frauenfrieden im Bau ein:

Bitte hier klicken:

 https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/veranstaltungen/regina-pacis-in-neuem-gewand-die-instandsetzung-der-frauenfriedenskirche-in-frankfurt-am-main

 

 

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Über Spenden zugunsten der Renovierung der Orgel freuen wir uns sehr: https://www.frauenfrieden.de/freundeskreis/spendenmoeglichkeit