Katholisches Zentrum für Frauen und Frieden

Die Kirche Frauenfrieden ist auf besondere Weise mit Frauen und ihrer Sehnsucht nach Frieden verbunden. Unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs wurde sie 1929 auf Initiative der Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), Hedwig Dransfeld, als Mahnmal und Gebetsstätte der Frauen für den Frieden errichtet. Spenden von Frauen aus ganz Deutschland haben zum Bau beigetragen.
 

Auf Beschluss des Pfarrgemeinderates der Gemeinde Frauenfrieden soll diesem Anliegen in Zukunft wieder mehr Raum gegeben werden. Neben der Kirchengemeinde soll in den Räumen von Frauenfrieden ein Zentrum entstehen, das Menschen zu Veranstaltungen rund um Frauen- und Friedensfragen einladen will. Das besonders Frauen die Tore öffnet, um

- ihr Leben zur Sprache zu bringen
- Begegnung, Besinnung und Bildung zu finden
- eigene Glaubens- und Lebensmodelle zu entwickeln
- sich zu vernetzen, besonders im Bereich der Ökumene
- Gottesdienste zu feiern und die Bibel zu erschließen

Eine Projektgruppe aus Vertretern der Gemeinde, von Frauenverbänden, der pax-christi- Friedensgruppe, der Stadtkirche und die Frauenbeauftragte des Bistums haben 2007 ein Konzept erstellt. Sowohl die Stadtkirche als auch die Diözese haben dieses Konzept gut geheißen und uns ermuntert, es umzusetzen. Trotzdem noch nicht die finanziellen und personellen Voraussetzungen von der Diözese geschaffen wurden, wird die Projektgruppe die Zentrumsidee vorantreiben und sowohl die inhaltliche als auch die bauliche Umsetzung in Stufen anfangen.

Erste Schritte:

Seminare und Foren
Im Seitentrakt von Frauenfrieden entsteht ein Seminarzentrum. Hier werden Seminare und Foren stattfinden, in denen Frauen auf der Suche nach ihrer Spiritualität Orientierung und Begleitung finden. Hier können Interessierte sich mit den Themen Gewalt, Krieg und Frieden auseinandersetzen und einüben, wie Konflikte gewaltfrei gelöst werden können.

Gottesdienst und Gebet
Die Krypta bietet einer kleinen Gemeinde den intimen und schützenden Rahmen. Sie kann als Gottesdienstraum in kleinen Gruppen und als Raum für das persönliche Gebet genutzt werden.

Weitere Planung:

Begegnung im Café
Vor dem Eingangsbereich der Kirche soll ein Begegnungs-Café entstehen. Hier finden die Frauen Ruhe, Erholung und die Möglichkeit zum Austausch. Gleichzeitig öffnet sich durch diese Umbaumaßnahme die Kirche nach außen und lädt die Menschen zu sich ein.

Gespräch und Beratung
Idealer Ort für Einzelgespräche ist die Taufkapelle, die vom Café aus bequem zugänglich sein wird. Es ist ein Ort mit besonderer Atmosphäre für die Taufe und wird auch Ort für Beratung und Gespräch.

Aus der Arbeit:

Den Flyer zu dem Zentrum für Frauen und Frieden können Sie hier herunterladen.

+ Am 14.11.08 hat die erste Zentrumsveranstaltung statt gefunden. Nach einem ökumenischem Gottesdienst sprach die Friedensbotschafterin Hildegard Gross-Mayr, Wien, über ihren engagierten 50-jährigen Einsatz in Kirche und Gesellschaft für Gerechtigkeit und Frieden. Beeindruckend war ihr nicht aufgebendes Engagement für gewaltlosen Widerstand im Ost-West-Konflikt, in Lateinamerika, Philippinen, in Afrika und beim II. Vatikanum. In ihrer Autobiographie „Wie Feinde Freunde werden“, können ihre Erlebnisse eindrucksvoll nachgelesen werden.
+ Der baulich erste Schritt wird angegangen: Zwei kleine Räume werden zu einem Seminarraum gestaltet. Hierfür benötigen wird dringend Spenden:
Kath. Gemeinde Frauenfrieden
Konto 19602, BLZ 500 100 60
Postbank Frankfurt
Kennwort: Zentrum für Frauen und Frieden
+ Die nächste große Veranstaltung ist für Mai 2009, im Rahmen der „80-Jahre-Feier Frauenfrieden“, geplant.
 
 
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